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SYMPTOM-ABKLÄRUNG

Leitsymptom bei Herzschwäche und bei Lungenerkrankungen. Bei Neuauftreten von Atemnot ist immer eine Abklärung des Herzens notwendig.


Leitsymptom bei Durchblutungsstörung des Herzens. Eine Kardiologische Durchuntersuchung ist angezeigt.


Hinweis für Herzrhythmusstörung wie z.B Vorhoffimmern.


Hinweis für langsame Herzrhythmusstörung (Sinusknoten-Erkrankung und/oder des AV-Block). Situationsabhängig kann ein Schrittmacher notwendig sein.


Oft durch Anfälle von Ohnmacht infolge von Herzrhythmusstörungen.


Leitsymptom bei Herzschwäche. Durch unzureichende Anpassung der Pumpfunktion an die Körperbelastung.


Symptom bei Herzschwäche. Durch niedrigen Blutdruck und Mangeldurchblutung der Muskultur.


Die Synkope (Ohnmacht) ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Viele Ursachen können eine Ohnmacht auslösen, wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Herzerkrankungen, Hypotonie (niedriger Blutdruck), überempfindliche Nervenstrukturen, Epilepsie Medikamente, plötzlicher starker Schmerzreiz und viele mehr.


Beinschmerzen sind oft Hinweis für eine arterielle oder venöse Durchblutungsstörung der Beine.


UNTERSUCHUNGEN

Die elektrischen Ströme des Herzen werden mit Elektroden an der Haut abgeleitet u als Herzstromkurve = Elektrokardiogramm aufgezeichnet. Das EKG ist die beste Methode zur Diagnose von Rhythmusstörungen


- Dauer-EKG über 24-48 Stunden
- Event-Recorder uber 7 Tage
- Loop-Recorder über 3 Jahre


Standardisierte körperliche Belastung mit Fahrrad oder Laufband unter Kontrolle des EKGs und des Blutdrucks zur Austestung des Herzkreislaufsystems. Das EKG gibt Auskunft über den Fitness- u. Trainingszustand, das Blutdruck-erhalten und über eventuelle Durchblutungsstörungen des Herzens.


- Entzündungswerte
- Blutbild
- Zucker- und Fettstoffwechsel
- Harnwerte, Nierenwerte, Elektrolyte
- Leber- und Pankreaswerte


Hochfrequente Schallwellen (=Ultraschall) werden zum Herz gesendet, reflektiert und mittels Computer zu einem Bewegungsbild des Herzens verrechnet. Ebenso können Flussgeschwindigkeiten in Drücke umgerechnet werden. Sehr gut beurteilbar sind die Herzgrösse, die Beweglichkeit des Herzmuskels, die Funktion der Herzklappen und bestimmte Druckverhältnisse im Herzen.


Die Schlagadern des Halses, des Bauchs und der Beine sind mit Ultrasschall sehr gut darstellbar und Verkalkungen bzw. Verengungen als Folge einer Atherosklerose können gut erkannt werden.


Zur Feststellung frischer und alter Thrombosen und zur Beurteilung der Funktion der Venenklappen.


Beurteilung der Bauchorgane wie Leber, Gallenwege, Bauschspeicheldrüse, Milz, Niere und Blase.


Beurteilung der Schilddrüsen-Größe und etwaiger SD-Knoten.


PATIENTENBETREUUNG

HERZ- & GEFÄßERKRANKUNGEN

Drei Herzkranzgefässe versorgen den Herzmuskel mit Blut. Bei Verengungen infolge von Gefäßverkalkungen ist die Durchblutung des Herzmuskels vermindert. Die Folge sind Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herzschwäche.


Standardbehandlung von Verengungen der Herzkranzgefäße. Die Auswahl des Verfahrens ist abhängig vom Gesamtzustand des Patienten und der Situation an den Herzkranzgefäßen.


Herzklappen sind technisch gesehen Rückschlagventile die den Blutfluss nur in eine Richtung zulassen. Bei Herzklappenerkrankungen (HKE) sind die Klappen verengt und/oder undicht. Das Herz arbeitet dann vermehrt gegen einen höheren Druck und oder mit mehr Volumen. Diese je nach Ursache und Aussprägung der HKE akute oder chronische Überlastung der Pumpfunktion führt oft zur Herzschwäche.

Von den 4 Klappen im Herzen sind am häufigsten die Aorten- und die Mitralklappe erkrankt. In bestimmten Fällen ist eine herzchirurgische Klappensanierung oder ein Klappenstent notwendig.

Die Herzklappenentzündung (Endocarditis) ist ein medizinischer Notfall. Eine rasche antiinfektiöse Therapie ist notwendig um eine Zerstörung der Herzklappe bzw. eine schwere Klappenfunktionsstörung zu verhindern.


Als Herzschwäche bezeichnet man die unzureichende Pumpfunktion im Verhältniss zum Sauerstoffbedarf des Körpers.
Bei leichten Formen zeigen sich Beschwerden nur bei körperlicher Belastung, in schweren Fällen auch in Ruhe. Zu den vielfältige Ursachen zählen eine Störung der Herzdurchblutung und primäre und sekundäre Erkrankungen des Herzmuskels bzw. der Herzklappen.

Zu den vielfältige Beschwerden die nicht immer auf eine Herzerkrankung hinweisen zählen:

-Atemnot (Wasseransammlung in der Lunge/Rippfell-Raum)

-Magen-Darm-Beschwerden (Wasseransammlung in den Bauchorganen/ Bauchfellraum)

-Beinschwellung (Wasseransammlung in den Beinen)

Mit jedem Schlag wirft ihre Herzpumpe mehr als 50 % ihres Inhalts aus. In Ruhe sind das etwa 5 Liter Blut pro Minute, die in den Kreislauf gepumpt werden und so den Körper mit Nährstoffen und Energie versorgen. Bei Anstrengung kann das Herz dieses Volumen auf das 4-5 fache steigern.

Bei einer Herzinsuffizienz bzw. Pumpschwäche ist die Pumpfunktion zuerst bei Belastung in fortgeschrittenem Stadium auch in Ruhe unzureichend (die Herzauwurfleistung beträgt nur 20-40 %) . Das führt einerseits dazu, dass Organe (Gehirn, Niere, Muskeln, usw.) schlechter mit Blut versorgt werden, andererseits kann sich das Blut vor dieser Pumpe stauen, was zum einen zu Wasser in der Lunge (Lungenstauung) zum anderen auch zum Wasserrückstau in den Beinen (Beinödeme) oder im Bauch führt (Aszites).


(=HRS, Arrhythmien) sind Störungen der normalen Herzschlagfolge. Ursache ist eine Störung spezieller Zellen für die Erregungsbildung (Sinus- und AV-Knoten) und -leitung im Herzmuskel. Es werden gut- und bösartige, schnelle und langsame und von den Vorhofen bzw. von den Kammern ausgehende Arrhythmien unterschieden.

Vorhofflimmern ist die häufigste Rhytmusstörung. Langsame HRS können oft mit einem Schrittmacher behandelt werden. Die gefährlichste Arrhythmie ist das Kammerflimmern


Beim Vorhofflimmern herrscht Chaos in den Vorhöfen. Die elektrische Impulsbildung ist völlig unkoordiniert und die Überleitung auf die Kammer und damit der Herzschlag sehr unregelmäßig. Dies wird von den Patienten oft sehr unangenehm empfunden. Jedoch ist die Rhythmusstörung an sich in der Regel nicht lebensbedrohlich. Es besteht jedoch die Gefahr eines Schlaganfalls durch Verstopfung von Hirngefässen durch Blutgerinnsel. Diese entstehen im flimmernden Vorhof und werden dann fortgerissen.


Ein Herzschrittmacher gibt bei Bedarf elektrische Impulse von ca. 1 Millivolt ab und ersetzt so teilweise oder ganz den gestörten Sinus- u/o AV-Knoten. Langsame Herzschläge und Pausen können dadurch verhindert werden. Es wird ein Generator (Metallkästchen mit Batterie und komplexen Computerfunktionen (ca 5 x 4 x 2 cm groß) unter die Haut unter dem Schlüsselbein implantiert. An diesen Generator werden 2-3 Elektroden (Metalldraht isoliert mit Kunststoffmantel (Durchmesser ca 2-5 mm) angeschlossen und über die Venen zum Herzen geführt und dort mit der Spitze an die richtige Stelle im Vorhof und/oder Kammer platziert. Mit einem Programmiergerät wird der Generator eingestellt. Ziel ist eine Aktivierung des Schrittmachers nur dann wenn der eigene Herzrhytmus nicht ausreicht.


(=ICD ) wird wie ein Schrittmacher eingebaut, jedoch mit alleiniger oder zusätzlicher Defibrillations-Elektrode die bei lebensbedrohlichen HRS (Kammertachykardie, Kammerflimmern) Elektro-Schocks an den Herzmuskel abgibt und die HRS beendet.

Die Implantation erfolgt als Sekundärvorbeugung nach überlebtem Kammerflimmern oder als Primärvorbeugung bei hohem Risiko für Kammerflimmern.


HERZ-GEFÄß-RISIKO

Diabetes bezeichnet die Störung des Blutzucker-Stoffwechsels infolge eines relativen (Diabetes II) oder absoluten (Diabetes I) mangels an Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Dadurch erfolgt eine fortschreitende Schädigung der kleinen und großen Blutgefäße mit Durchblutungsschäden der Beine (Schaufensterkrankheit) des Herzens (Herzinfarkt) und des Gehirns (Schlaganfall). Weiters kommt es zur Schädigung der Niere, der Augennetzhaut und der Nerven.


Zu unterscheiden sind:

I. Patienten mit FH (=Familiäre Hypercholesterinämie)

II. Patienten nach Gefäss-Ereigniss wie Herzinfarkt und Schlaganfall

III. Patienten mit verschiedenen Gefäßrisikofaktoren.

I. und II. sind immer medikamentös zu behandeln. III. eventuell medikamentös nach individueller Erfassung und Bewertung der Risikofaktoren.


Häufiger Risikofaktor oft in Kombination mit anderen.


Erhöhter Druck in den arteriellen Gefäßen und dadurch Überbelastung und vorzeitiger Verschleiss der Arterien mit Schäden der Endorgane wie Schlaganfall/Demenz, Herzinfarkt und Nierenversagen.

In 90 % der Fälle ist keine organische Ursache feststellbar. Man spricht von essentieller Hypertonie. Der Hauptrisikofakor ist ein ungesunder bzw. krankmachender Lebenstil mit zu viel Stress, zu wenig Bewegung, zu ungesunde Ernährung und Ubergewicht.


NIERENERKRANKUNGEN

Bei einer chronische Niereninsuffizienz kommt es über Monate bis Jahre zu einem Verlust der Nierenfunktion bis im höchsten Stadium V. eine Nierenersatztherapie mit Dialyse oder Nierentransplantation angezeigt ist.

In 60 % der Fälle besteht als Grunderkrankung ein Diabetes bzw. ein Bluthochdruck. In 15 % der Fälle besteht eine Glomerulonephritis, das heißt eine entzündliche Störung der Nierenkörperchen.


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